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Was essen bei einem Stromausfall?

Ein kurzer Stromausfall während eines Gewitters ist allemal störend. Fehlender Strom über längere Zeit wird jedoch rasch zur existenziellen Bedrohung. Gerade im Hinblick auf die Ernährung gilt es dann einiges zu beachten, damit der Blackout nicht zum Überlebenskampf wird.

Die reale Gefahr eines Blackouts

Den Blackout, also einen länger andauernden Stromausfall, verknüpfen viele mit Katastrophenfilmen. Das Anschauen eines solchen Horrorszenarios lässt wohligen Grusel entstehen. Bloße Fiktion ist ein Blackout jedoch nicht. Terroranschläge, Naturkatastrophen, menschliches Versagen oder ein Angriff von Cyberkriminellen, all das sind potentielle Auslöser eines Blackouts.

Auch wenn ein tagelanger Stromausfall derzeit nicht sehr wahrscheinlich ist, ausschließen lässt er sich definitiv auch nicht. Um im Falle des Falles nicht im wahrsten Sinne des Wortes “im Dunkeln zu tappen”, ist es wichtig vorbereitet zu sein. Zum Beispiel darauf, wie die Versorgung der Liebsten mit Nahrungsmitteln ohne Stromzufuhr gewährleistet werden kann.

Kochen ohne Strom

Bei Hunger mal eben kurz die Pasta aufsetzen oder eine Pizza auf das heiße Ofenblech legen. Nahrungszubereitung ist so einfach – solange Strom fließt. Aber auch ohne Elektrizität lässt sich warmes Essen zubereiten:

Spirituskocher oder Campingkocher

Camper haben ihn sowieso im Haus, den praktischen Gaskocher. Genügend Gaskartuschen vorausgesetzt, löst der Campingkocher das Hungerproblem rasch und unkompliziert. Weniger bekannt sind Spirituskocher, doch auch sie leisten während einer solchen Krise wertvolle Dienste.

Grill oder Fondue-Set

Grillen macht Spaß und ist deshalb ein beliebtes Outdoor-Event. Im Falle eines Blackouts wird der Raketenofen, Hobo Kocher, Holzkohle- oder Gasgrill jedoch auch zum Survival-Equipment.

Zum gemütlichen Beisammensein im Haus bietet sich das Fondue an. Regulär werden die meisten Fondue-Sets zwar mit Strom betrieben. Fehlt dieser kann sogenannte Brennpaste jedoch Abhilfe leisten.

Der Kaminofen

Ein Kaminofen im Zimmer ist gemütlich. Im Falle eines Blackouts erfüllt er außerdem gleich zwei wichtige Aufgaben. Er spendet Wärme und dient als Kochgelegenheit.

Lagerfeuer oder Kochstelle im Freien

Sind weder Campingkocher, noch Kaminofen oder Grill vorhanden, dann gibt es eine weitere Möglichkeit warme Mahlzeiten zuzubereiten.

Zugegeben, sie ist nicht so bequem, wie die vorher genannten, aber dennoch ist ein Lagerfeuer eine gute Alternative.

Ein geeigneter Platz, ein Streichholz oder Feuerzeug und trockenes Holz, mehr braucht es nicht, um Kochflammen lodern zu lassen.

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte und über etwas handwerkliches Geschick verfügt, der kann aus Backsteinen und anderem Gartenzubehör eine richtige Outdoor-Küche bauen.

Wichtig! Nicht nur für das Lagerfeuer muss ein geschützter Platz im Freien gefunden werden. Auch die Nutzung eines Grills oder des Campingkochers ist nur mit sichergestellter Frischluftzufuhr unbedenklich.

Benötigte Lebensmittel

Auch die beste Notkochstelle sichert das Überleben nur dann, wenn darauf etwas zubereitet werden kann. Und dafür braucht es geeignete Lebensmittel und Wasser.

Wasser

Nicht nur die Wasseraufbereitung funktioniert mit Strom. Auch zum Transport des Trinkwasser werden häufig elektrische Pumpen benötigt. Im Falle eines Blackouts ist deshalb auch die Wasserversorgung bedroht.

Ein Vorrat an sauberem Trinkwasser stillt nicht nur den Durst, sondern ist auch für die Zubereitung vieler Gerichte unerlässlich.

Lebensmittel

Da ein Blackout auch Kühl- und Gefrierschränken die Stromzufuhr nimmt, kommen verderbliche Lebensmittel als Notvorrat nicht infrage.

Gut geeignet sind hingegen:

  • Gemüsesorten, die sich gut lagern lassen, zum Beispiel Kartoffeln, Zwiebeln und Rüben
  • eingemachtes Gemüse
  • Ost, das sich lange lagern lässt, wie Äpfel und Birnen
  • eingemachtes Obst und Marmelade sowie Honig
  • Nüsse
  • Nudeln und Reis
  • Öl in Flaschen
  • Eier in haltbarer Pulverform
  • haltbare Milch und Trockenmilchpulver
  • Dosenbrot
  • Mehl
  • Trockenfleisch oder Fleisch in lange haltbaren Fertiggerichten
  • Fisch in Dosen
  • Zucker und Süßigkeiten wie Kekse

 


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