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Mit Pfeil und Bogen Jagen

Seit Jahrhunderten wird sie praktiziert. Früher taten die Menschen es um zu überleben, heute praktizieren wir sie als Naturnahe Jagd. Die Bogenjagd.

Nicht nur einige Naturvölker benutzen Pfeil und Bogen, um ihre Nahrung zu sichern, auch viele europäische Länder haben die Bogenjagd inzwischen zugelassen. Durch die naturschonende Jagd wird die Wildbeunruhigung vermieden, was heißt, die Wildtiere können ihren normalen Abläufen folgen und werden nicht unnötig gestresst.

Zu diesen Ländern zählen z.b. Dänemark, Grönland, Frankreich, Italien, Spanien und Ungarn.

In Deutschland ist es allerdings verboten. Abgesehen von den ein oder andern Sondergenehmigungen, die, in Einzelfällen, erteilt wurden. Einer dieser Fälle war das Ochsenfrosch-Problem in der Nähe von Karlsruhe.

Dabei zählt die Bogenjagd als sehr Naturnah, da der Bogenschütze sich sehr gut mit der Umgebung, auskennen muss. Das heißt wie Vegetation, Wild und das gesamte Ökosystem zusammenspielen. Zudem werden die Jagdpfeile, im Gegensatz zu anderer Munition immer wieder eingesammelt und führen so nicht zur Verschmutzung von Gewässern.

Wissenswertes über die Bogenjagd

Die Ausrüstung

Natürlich ist die Ausrüstung der Bogenjagd deutlich weiter entwickelt als vor einigen Jahrhunderten.

Genutzt werden dieselben Bogentypen, die aus dem Sportbogenschießen bekannt sind. Diese sind technisch am weitesten entwickelt. Hier werden Langbögen und Recurvebögen benutzt. Am meisten findet man jedoch aus Carbon bestehende Compoundbögen. Dieser wurde in den 1960er Jahren in den USA entwickelt. Hat sich jedoch mit der Zeit immer weiterentwickelt. Die Leistung wurde mit den neusten Techniken stetig gesteigert, sodass der heutige Compoundbogen nichts mehr mit dem damaligen ersten Modell zu tun hat.

Verbessert wurde er z.b. mit der eingeführten modernen Zielhilfe. Diese ist ein Visier mit Zielpunkten. Die Zielhilfe und die bessere Präzision, die sie bewirkt, führt, zu einer höheren Trefferrate und zu einem tieferen Durchdringen im Wildkörper. Auch gibt es sehr fein justierbare Pfeilauflagen. Die Zugkraft eines Compoundbogens beträgt überwiegend zwischen 50 und 70 Pfund. Einmal gespannt, ist es dank besonderen Vorrichtungen möglich, die Spannung einige Sekunden zu halten. Kommt es zum Schuss, wird dank eines Auslösemechanismus die Sehne gelöst. Andernfalls kann man den Bogen auch einfach lautlos und vor allem gefahrlos wieder entspannen.

Übrigens ist eine Voraussetzung für den Jäger: Er muss auf Jagddistanz eine etwa handtellergroße Fläche treffen können.

Auch die Pfeile haben sich im Laufe der Zeit verändert.

Sie bestehen heute entweder ebenfalls aus Carbon oder aus Aluminium. Sie sind befiedert und haben Jagdspitzen. Diese Spitzen sind rasiermesserscharf und ermöglichen so ein schmerzfreieres Eindringen in das Wildtier. Die modernen Jagdspitzen werden auch Broadheads genannt. Sie sind aus Metall und es gibt sie in verschiedensten Ausführungen. Jeder Schütze muss sie auf das Wildtier anpassen, welches er jagt. Außerdem müssen Spitze und Befiederung aufeinander abgestimmt sein. Die Bogenspitze ist bei der Jagd der ausschlaggebende Faktor. Bogen und Pfeil sind im Grunde nur Mittel zum Zweck.

Ein Jagdpfeil kann bis zu 75 bis 110 Meter pro Sekunde erreichen.

Die Vorbereitung auf die Bogenjagd

Die Bogenjagd verlangt sehr gewissenhaft Vorbereitung und viel Wissen über die Ausrüstung und über die Jagdbeute und ihren Lebensraum.

Dieses Wissen muss sich der Jäger erst einmal aneignen.

Zudem braucht es ein regelmäßiges Training. Alleine schon um die starke Zugkraft aufbringen zu können, die die Jagdbögen benötigen ist die wichtig. Allerdings macht die Kraft, die man aufbringen muss das Jagen mit Pfeil und Bogen auch um einiges sicherere als die Jagt mit Gewehren, da erst einmal Muskelkraft aufgewandt werden muss, um einen Schuss zu lösen. So ist ein versehentliches Lösen des Pfeils sehr unwahrscheinlich. Auch durch die geringe Reichweite des Bogens ist die Gefährdung der Umgebung nicht so groß wie mit Schusswaffen.

Jeder Jäger muss erst einmal einen Jagdschein absolvieren. Somit wird gewährleistet, dass sie das nötige Fachwissen besitzen. Dazu muss eine Sachkunde- und eine Schießprüfung abgelegt werden. Trotz aller Unterschiede gilt ein Jagdbogen als Sportgerät.


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